Informations-Dienst

Informationen bekommen unsere Kunden eher zu viel als zu wenig. Aus dieser Fülle die relevanten herauszufiltern, wird immer schwieriger.

Wir verfolgen für Sie die rechtlichen Entwicklungen, deren praktische Umsetzung und aktuelle Probleme. Die wichtigsten Informationen werden verständlich aufbereitet, fachlich bewertet und hinsichtlich der betrieblichen Auswirkung kommentiert. Bleiben nach dem Lesen einer Meldung noch Fragen offen, so besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail direkt an den Autor zu wenden.

Durch die "UMCO Info-Mail" wird der Nutzer regelmäßig auf neue Meldungen hingewiesen. Welche Themenbereiche abgefragt werden sollen, entscheidet man selbst.

Derzeit umfasst unser Informations-Dienst die Fachbereiche Anlagensicherheit, Arbeitsschutz, Gefahrgut, Gefahrstoffe, Neues aus dem Netzwerk, REACH, Biozide, Umweltschutz, Sonstiges.

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Schwedischer Vorschlag zur harmonisierten Einstufung von Zink-Pyrithion u.a. als reprotoxisch 1B bei der ECHA eingegangen

Die zuständige Behörde aus Schweden hat für Zink-Pyrithion (EC# 236-671-3) bei der ECHA am 26. Oktober den Vorschlag für eine harmonisierte Einstufung eingereicht. Diese sieht eine Neueinstufung als reproduktionstoxisch Kategorie 1B vor. Darüber hinaus wird im Vergleich zur Einstufung, die im Zuge der Registrierung unter REACH ermittelt wurde, eine Erhöhung des M-Faktors für die akute Wassergefährdung von 100 auf 1000, eine Verschärfung der akuten inhalativen Toxizität von 3 auf 2 und eine spezifische Zielorgan-Toxizität bei wiederholter Exposition vorgeschlagen.

SPC-Editor hinsichtlich Darstellung von Biozidproduktfamilien angepasst

Der SPC-Editor (SPC – Summary of Product Characteristics) verfügt von nun an über eine neue Schnittstelle, die die Erstellung von Biozidproduktfamilien mit drei Ebenen unterstützt.

BPC verabschiedet Stellungnahme zu vier bioziden Wirkstoff/ Produktart-Kombinationen

Der Ausschuss für Biozidprodukte (BPC – Biocidal Product Committee) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hat in seiner letzten Sitzung im Oktober drei Vorschläge zur Genehmigung und einen zur Nicht-Genehmigung zu verschiedenen Altwirkstoff/ Produktart-Kombinationen verabschiedet.

Die Liste schwebender Anträge zur Aufnahme in die Artikel-95-Liste wird von der ECHA ab November 2016 nicht länger aktualisiert und veröffentlicht

Gemäß des Artikels 95 der Biozid-Verordnung (EU) Nr. 528/2012 dürfen in Europa nur Biozidprodukte auf dem Markt bereitgestellt werden, dessen Wirkstoffe von einem in dieser Liste aufgeführten Lieferanten stammt. Diese Verpflichtung trat bereits am 1. September 2015 in Kraft.

Mehr Flexibilität bei der Zulassung gleicher Biozidprodukte ab 1. November 2016

Die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 414/2013 zur Zulassung gleicher Biozidprodukte wurde wie angekündigt angepasst und tritt am 1. November in Kraft.

Anpassung der Verordnung zur Zulassung gleicher Biozidprodukte (VO (EU) Nr. 414/2013)

Im wöchentlichen Newsletter informiert die ECHA, dass eine Anpassung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 414/2013, welche die Zulassung gleicher Biozidprodukte reguliert, durch die Europäische Kommission für Oktober geplant ist.

„Verwaiste“ Biozidproduktzulassungen bei der ECHA

Nach der Migration von R4BP 2 nach R4BP 3 fehlen für einige bestehende Biozidproduktzulassungen und laufende Zulassungsverfahren die sogenannten „UUID“ der Zulassungsinhaber.

Biozidprodukte – Liste der erlaubten Wirkstoff- und Biozidprodukt-Lieferanten

Liste der genehmigten Lieferanten von bioziden Wirkstoffen und Biozidprodukten tritt am 1. September in Kraft. Informieren Sie sich hier rechtzeitig.