Informations-Dienst

Informationen bekommen unsere Kunden eher zu viel als zu wenig. Aus dieser Fülle die relevanten herauszufiltern, wird immer schwieriger.

Wir verfolgen für Sie die rechtlichen Entwicklungen, deren praktische Umsetzung und aktuelle Probleme. Die wichtigsten Informationen werden verständlich aufbereitet, fachlich bewertet und hinsichtlich der betrieblichen Auswirkung kommentiert. Bleiben nach dem Lesen einer Meldung noch Fragen offen, so besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail direkt an den Autor zu wenden.

Durch die "UMCO Info-Mail" wird der Nutzer regelmäßig auf neue Meldungen hingewiesen. Welche Themenbereiche abgefragt werden sollen, entscheidet man selbst.

Derzeit umfasst unser Informations-Dienst die Fachbereiche Anlagensicherheit, Arbeitsschutz, Gefahrgut, Gefahrstoffe, Neues aus dem Netzwerk, REACH, Biozide, Umweltschutz, Sonstiges.

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TRGS 220 (Sicherheitsdatenblatt) NEU veröffentlicht!

Die nach Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) national aufgehobene TRGS 220 wurde nun mit umfangreichen zusätzlichen inhaltlichen Anforderungen wieder herausgegeben.

EU Verordnung zur Produktmeldung nach Art 45 CLP veröffentlicht

Am 23. März 2017 wurde unter der Nummer L87 die Verordnung (EU) 2017/542 zur harmonisierten Produktmeldung nach Art. 45 CLP-Verordnung veröffentlicht. Mit dieser neuen Verordnung, die wir bereits inhaltlich in unserem Artikel vom 7. November 2016 erläutert haben, wird der bestehenden CLP-Verordnung ein neuer Anhang VIII hinzugefügt. In diesem Anhang werden die detaillierten Anforderungen an die harmonisierte Produktmeldung definiert.

ECHA stuft Glyphosat als nicht krebserregend ein

Der ECHA-Ausschuss für Risikobewertung (RAC) ist zu dem Schluss gekommen, die aktuelle Einstufung von Glyphosat aufrechtzuerhalten. Grund dafür ist die Tatsache, dass die vorliegenden wissenschaftlichen Belege nicht die entsprechenden Kriterien erfüllen um Glyphosat als karzinogen, mutagen, oder als fortpflanzungsgefährdend zu klassifizieren.

Aluminiumpulver und weitere als Ausgangsstoffe für Explosivstoffe gelistet.

Mit der delegierten Verordnung 2017/214 wurden Aluminiumpulver, Magnesiumpulver und Magnesiumnitrat-Hexahydrat in den Anhang II der Verordnung 98/2013 aufgenommen.

EU veröffentlicht vierte Liste von Arbeitsplatz-Richtgrenzwerten

Basierend auf der Richtlinie 98/24/EG hat die EU Kommission mit RL 2017/164 am 31. Januar 2017 eine vierte Liste mit Arbeitsplatz Richtgrenzwerten veröffentlicht.

Bundesrat verabschiedet die Neufassung der ChemVerbotsV

Am 16. Dezember 2016 hat der Bundesrat der Neufassung der Chemikalien-Verbotsverordnung zugstimmt. Gegenüber unserem Artikel aus dem Oktober wurden geringfügige Änderungen aufgenommen.

Die TRGS 220 (Sicherheitsdatenblätter) wird neu gefasst!

Der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) hat Mitte November aktualisierte TRGS beschlossen. Es handelt sich um die TRGS 201, die TRGS 555 und die Neufassung der TRGS 220.

Vorschlag zur harmonisierten Einstufung von Zitronensäure

Die BAUA hat für Deutschland am 17.11.2016 bei der ECHA ein Dossier für die Aufnahme einer harmonisierten Einstufung von Zitronensäure in den Anh. VI eingereicht (ROI: Registry of Intentions).

Anpassung der Aerosolrichtlinie 75/324/EWG

Die Richtlinie 75/324/EWG regelt das Inverkehrbringen von Aerosolpackungen und sie harmonisiert die für Aerosolpackungen geltenden Sicherheitsvorschriften, einschließlich der Vorschriften über Nennfüllmengen, Abfüllung und sonstige Gefahren aufgrund von Druck sowie der Vorschriften über die Kennzeichnung von Aerosolpackungen.

Vorschlag zur Änderung der Einstufung von 2-Butanonoxim (MEKO)

Die BAUA hat für Deutschland am 24.11.2016 bei der ECHA ein Dossier für die Änderung der harmonisierten Einstufung von 2-Butanonoxim eingereicht (ROI: Registry of Intentions). Ziel des öffentlichen Verzeichnisses der Absichtserklärungen (ROI) ist es, interessierte Parteien auf die Stoffe aufmerksam zu machen, für die die Absicht besteht, ein CLH-, SVHC- oder Beschränkungsdossier einzureichen. Auf diese Weise erhalten die interessierten Parteien Vorlaufzeit, um sich auf die Abgabe von Kommentaren zu einem späteren Zeitpunkt im entsprechenden Verfahren vorzubereiten. Außerdem wird so doppelte Arbeit vermieden und die Zusammenarbeit zwischen potenziellen Dossiereinreichern gefördert.