Informations-Dienst

Informationen bekommen unsere Kunden eher zu viel als zu wenig. Aus dieser Fülle die relevanten herauszufiltern, wird immer schwieriger.

Wir verfolgen für Sie die rechtlichen Entwicklungen, deren praktische Umsetzung und aktuelle Probleme. Die wichtigsten Informationen werden verständlich aufbereitet, fachlich bewertet und hinsichtlich der betrieblichen Auswirkung kommentiert. Bleiben nach dem Lesen einer Meldung noch Fragen offen, so besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail direkt an den Autor zu wenden.

Durch die "UMCO Info-Mail" wird der Nutzer regelmäßig auf neue Meldungen hingewiesen. Welche Themenbereiche abgefragt werden sollen, entscheidet man selbst.

Derzeit umfasst unser Informations-Dienst die Fachbereiche Anlagensicherheit, Arbeitsschutz, Gefahrgut, Gefahrstoffe, Neues aus dem Netzwerk, REACH, Biozide, Umweltschutz, Sonstiges.

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Änderung der Krebsrichtlinie 2004/37 veröffentlicht

Am 27. Dezember 2017 wurde im EU-Amtsblatt die Richtlinie (EU) 2017/2398 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Karzinogene oder Mutagene bei der Arbeit veröffentlicht.

Änderung der Dual Use Verordnung 428/2009 am 16.12.2017 in Kraft getreten

Im EU Amtsblatt wurde am 15. Dezember 2017 die delegierte Verordnung (EU) 2017/2268 für die Kontrolle der Ausfuhr, der Verbringung, der Vermittlung und der Durchfuhr von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck veröffentlicht. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Bedeutung der Dual Use Verordnung und deren Relevanz für chemische Betriebe.

Belgisches Produktregister für Nanomaterialien – neue Registrierungspflicht nanoskaliger Stoffe und Gemische ab dem 1. Januar 2018

Der königliche Erlass vom 27. Mai 2014 verpflichtet Unternehmen, Nanomaterialien zu registrieren. Dies galt seit dem 1. Januar 2016 für im Nanopartikelzustand hergestellte Stoffe und sollte für Gemische genau ein Jahr später gelten. Diese Registrierungspflicht wurde auf den 1. Januar 2018 verschoben. Neben nanoskaligen Stoffen, müssen dann auch Gemische, die solche Stoffe enthalten, registriert werden.

Mehr Sicherheit und Transparenz – 50 Jahre Klassifizierung von Chemikalien in der EU

Mit dem Ablauf der letzten Frist für die Registrierung unter REACH steht zum 31. Mai 2018 ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Harmonisierung bevor. Doch welche Schritte waren notwendig, um dorthin zu gelangen und was für Folgerungen können wir für zukünftige Entwicklungen daraus ziehen? Um das zu illustrieren, haben wir eine kleine Reise durch die Vergangenheit unternommen und betrachten die Entwicklungen von der ersten Richtlinie über gefährliche Stoffe bis hin zum „Globally Harmonised System“.

BAUA schlägt vor, Butylglycol als GIFTIG einzustufen!

Am 17.10.2017 wurde der Vorschlag zur Änderung der bestehenden harmonisierten Einstufung von Butylglycol veröffentlicht. Aufgrund der aktuellen Datenlage soll unter anderem die Mindesteinstufung für Einatmen und Hautkontakt auf GIFTIG verschärft werden.

Gebündelte Informationen - Machbarkeitsstudie für ein zentrales Meldeportal veröffentlicht

Lieferanten von gefährlich eingestuften Gemischen sind durch Artikel 45 der Verordnung (EU) 1272/2008 (CLP) verpflichtet, eine Produktmeldung durchzuführen. Da die Produktmeldung gefährlicher Gemische in einzelnen EU-Ländern nach derzeitigen nationalen Regelungen immer unterschiedlich ist, stellt dies einen erheblichen Aufwand für die Verantwortlichen dar. Ein zentrales Meldeportal soll das vereinfachen, für mehr Übersichtlichkeit sorgen und Angaben gebündelt sammeln.

Neue MAK- und BAT-Werte-Liste 2017 veröffentlicht

Auch in diesem Jahr hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die MAK- und BAT-Werte Liste aktualisiert.

Neue Regelungen für den Chemikalienmarkt in den USA

Die amerikanische Umweltbehörde (EPA) veröffentlichte eine gesetzliche Frist zur TSCA Liste. Erstmals seit 40 Jahren wurde das „Chemikalien-Überwachungsgesetz“, der sogenannte „Toxic Substances Control Act“ (TSCA) Mitte 2016 mit dem „Frank R. Lautenberg Chemical Safety for the 21st Century Act“ (LSCA) ergänzt. Ziel des LSCAs ist es, die gesetzlichen Regeln zur Sicherheit in der chemischen Industrie zu verbessern.

Gesundheitsgefährdende Stoffe in Tattoo-Tinte und Permanent Make-Up?

Es gibt sie in allen nur erdenklichen Formen und Farben und sie zieren manchmal dezent kaschiert, manchmal plakativ diverseste Körperteile. Die Rede ist von Tattoos. Eine 2015 durchgeführte repräsentative Umfrage ergab, dass rund 15 Prozent der Deutschen eines haben und die Anzahl derer die sich unter die Nadel legen, steigt (1). Grund Genug für die ECHA sich die Frage zu stellen, aus was die dafür verwendeten Farben eigentlich genau bestehen und ob es bei der ein oder andere Substanz wohlmöglich Grund für gesundheitliche Bedenken gibt.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Änderungen des Chemikaliengesetzes und der Chemikalien Verbotsverordnung

Am 28. Juli 2017 wurden im Bundesgesetzblatt (Teil I Nr. 52) Änderungen zum Chemikaliengesetz (ChemG) sowie zu weiteren chemikalienrechtlichen Vorschriften veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem Themen wie die Abgabe und das Anbieten von Stoffen und Gemischen, die der Chemikalien Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) unterliegen sowie Anpassungen bestehender Übergangsregelungen. Wir haben diese und alle weiteren wesentlichen Änderungen in einer übersichtlichen Auflistung für Sie zusammengestellt.