Informations-Dienst

Informationen bekommen unsere Kunden eher zu viel als zu wenig. Aus dieser Fülle die relevanten herauszufiltern, wird immer schwieriger.

Wir verfolgen für Sie die rechtlichen Entwicklungen, deren praktische Umsetzung und aktuelle Probleme. Die wichtigsten Informationen werden verständlich aufbereitet, fachlich bewertet und hinsichtlich der betrieblichen Auswirkung kommentiert. Bleiben nach dem Lesen einer Meldung noch Fragen offen, so besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail direkt an den Autor zu wenden.

Durch die "UMCO Info-Mail" wird der Nutzer regelmäßig auf neue Meldungen hingewiesen. Welche Themenbereiche abgefragt werden sollen, entscheidet man selbst.

Derzeit umfasst unser Informations-Dienst die Fachbereiche Anlagensicherheit, Arbeitsschutz, Gefahrgut, Gefahrstoffe, Neues aus dem Netzwerk, REACH, Biozide, Umweltschutz, Sonstiges.

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Anpassung der Aerosolrichtlinie 75/324/EWG

Die Richtlinie 75/324/EWG regelt das Inverkehrbringen von Aerosolpackungen und sie harmonisiert die für Aerosolpackungen geltenden Sicherheitsvorschriften, einschließlich der Vorschriften über Nennfüllmengen, Abfüllung und sonstige Gefahren aufgrund von Druck sowie der Vorschriften über die Kennzeichnung von Aerosolpackungen.

Vorschlag zur Änderung der Einstufung von 2-Butanonoxim (MEKO)

Die BAUA hat für Deutschland am 24.11.2016 bei der ECHA ein Dossier für die Änderung der harmonisierten Einstufung von 2-Butanonoxim eingereicht (ROI: Registry of Intentions). Ziel des öffentlichen Verzeichnisses der Absichtserklärungen (ROI) ist es, interessierte Parteien auf die Stoffe aufmerksam zu machen, für die die Absicht besteht, ein CLH-, SVHC- oder Beschränkungsdossier einzureichen. Auf diese Weise erhalten die interessierten Parteien Vorlaufzeit, um sich auf die Abgabe von Kommentaren zu einem späteren Zeitpunkt im entsprechenden Verfahren vorzubereiten. Außerdem wird so doppelte Arbeit vermieden und die Zusammenarbeit zwischen potenziellen Dossiereinreichern gefördert.

Schwedischer Vorschlag zur harmonisierten Einstufung von Zink-Pyrithion u.a. als reprotoxisch 1B bei der ECHA eingegangen

Die zuständige Behörde aus Schweden hat für Zink-Pyrithion (EC# 236-671-3) bei der ECHA am 26. Oktober den Vorschlag für eine harmonisierte Einstufung eingereicht. Diese sieht eine Neueinstufung als reproduktionstoxisch Kategorie 1B vor. Darüber hinaus wird im Vergleich zur Einstufung, die im Zuge der Registrierung unter REACH ermittelt wurde, eine Erhöhung des M-Faktors für die akute Wassergefährdung von 100 auf 1000, eine Verschärfung der akuten inhalativen Toxizität von 3 auf 2 und eine spezifische Zielorgan-Toxizität bei wiederholter Exposition vorgeschlagen.

Bundeskabinett verabschiedet die Neufassung der ChemVerbotsV

Die Neufassung der Chemikalien-Verbotsverordnung steht beim Bundesrat am 10. November 2016 zur Verabschiedung an und könnte am Tag nach Verkündigung in Kraft treten.

Produktmeldung nach Art. 45 CLP rückt näher!

Vorschlag des REACH-Regelungsausschuss für einen neuen Anhang XVIII zur CLP-Verordnung wurde Ende September verabschiedet.

Änderung der Verordnung über Drogenausgangsstoffe

Mit der Verordnung (EU) 2016/1443 wird die Liste der Drogenausgangsstoffe um zwei Stoffe erweitert.

11. ATP der CLP-Verordnung

EU Kommission übermittelt den Entwurf zur 11. ATP der CLP-Verordnung an die WTO

Veröffentlichung der 9.ATP zur CLP Verordnung

Die 9. ATP ist am 20. Juli 2016 im EU Amtsblatt unter der Nummer L 195 veröffentlicht worden.

Verlängerung der Frist nach § 28 Absatz 12 Satz 1 des Chemikaliengesetzes

Der Bundesrat hat einer Änderung des § 28 Absatz 12 Satz 1 des Chemikaliengesetzes zugestimmt.

Harmonisierte Einstufung von Titandioxid als krebserregend vorgeschlagen

Die ECHA hat am 31. Mai einen Vorschlag zur Einstufung von Titandioxid als krebserzeugend beim Einatmen der Kategorie Carc 1B (H350i) veröffentlicht. Hierzu läuft nun eine 45-tägige öffentliche Konsultation.