Informations-Dienst

Informationen bekommen unsere Kunden eher zu viel als zu wenig. Aus dieser Fülle die relevanten herauszufiltern, wird immer schwieriger.

Wir verfolgen für Sie die rechtlichen Entwicklungen, deren praktische Umsetzung und aktuelle Probleme. Die wichtigsten Informationen werden verständlich aufbereitet, fachlich bewertet und hinsichtlich der betrieblichen Auswirkung kommentiert. Bleiben nach dem Lesen einer Meldung noch Fragen offen, so besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail direkt an den Autor zu wenden.

Durch die "UMCO Info-Mail" wird der Nutzer regelmäßig auf neue Meldungen hingewiesen. Welche Themenbereiche abgefragt werden sollen, entscheidet man selbst.

Derzeit umfasst unser Informations-Dienst die Fachbereiche Anlagensicherheit, Arbeitsschutz, Gefahrgut, Gefahrstoffe, Neues aus dem Netzwerk, REACH, Biozide, Umweltschutz, Sonstiges.

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Gesundheitsgefährdende Stoffe in Tattoo-Tinte und Permanent Make-Up?

Es gibt sie in allen nur erdenklichen Formen und Farben und sie zieren manchmal dezent kaschiert, manchmal plakativ diverseste Körperteile. Die Rede ist von Tattoos. Eine 2015 durchgeführte repräsentative Umfrage ergab, dass rund 15 Prozent der Deutschen eines haben und die Anzahl derer die sich unter die Nadel legen, steigt (1). Grund Genug für die ECHA sich die Frage zu stellen, aus was die dafür verwendeten Farben eigentlich genau bestehen und ob es bei der ein oder andere Substanz wohlmöglich Grund für gesundheitliche Bedenken gibt.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Änderungen des Chemikaliengesetzes und der Chemikalien Verbotsverordnung

Am 28. Juli 2017 wurden im Bundesgesetzblatt (Teil I Nr. 52) Änderungen zum Chemikaliengesetz (ChemG) sowie zu weiteren chemikalienrechtlichen Vorschriften veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem Themen wie die Abgabe und das Anbieten von Stoffen und Gemischen, die der Chemikalien Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) unterliegen sowie Anpassungen bestehender Übergangsregelungen. Wir haben diese und alle weiteren wesentlichen Änderungen in einer übersichtlichen Auflistung für Sie zusammengestellt.

Kanada verlängert die Übergangsfrist zum neuen „Workplace Hazardous Materials Information System (WHMIS)“

Die Übergangsfristen zur Einführung des GHS auf Etiketten und Sicherheitsdatenblätter wurden in Kanada auf 2018 verlängert.

Änderung der Kosmetik Verordnung

Der Anhang V der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 wurde für den Stoff Methylisothiazolinon (CAS: 2682-20-4) geändert. Neben einer veränderten Höchstgrenze bei so genannten „Rinse-off-Produkten“, sind ebenfalls die Fristen für die Umsetzung der Neuerungen bekannt gegeben worden.

Meldung für chemische Gemische beim spanischen Giftinformationszentrum

Die Deadline ist abgelaufen.

Neue / geänderte TRGS im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBL) veröffentlicht

Betroffen sind die TRGS 900, TRGS 903, TRGS 905 und TRGS 910.

10. ATP zur CLP-Verordnung ist veröffentlicht

Am 5. Mai 2017 wurde die 10. Anpassung der CLP-Verordnung an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt (ATP) im EU-Amtsblatt unter der Nummer (EU) 2017/776 veröffentlicht. Wesentlicher Inhalt sind Änderungen und Neuaufnahmen von Stoffen in Anhang VI, Teil 3, Tabelle 3.1 der CLP-Verordnung. Die Tabelle 3.2 mit der „alten“ Stoffeinstufung nach RL 67/548/EWG entfällt.

TRGS 220 (Sicherheitsdatenblatt) NEU veröffentlicht!

Die nach Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) national aufgehobene TRGS 220 wurde nun mit umfangreichen zusätzlichen inhaltlichen Anforderungen wieder herausgegeben.

EU Verordnung zur Produktmeldung nach Art 45 CLP veröffentlicht

Am 23. März 2017 wurde unter der Nummer L87 die Verordnung (EU) 2017/542 zur harmonisierten Produktmeldung nach Art. 45 CLP-Verordnung veröffentlicht. Mit dieser neuen Verordnung, die wir bereits inhaltlich in unserem Artikel vom 7. November 2016 erläutert haben, wird der bestehenden CLP-Verordnung ein neuer Anhang VIII hinzugefügt. In diesem Anhang werden die detaillierten Anforderungen an die harmonisierte Produktmeldung definiert.

ECHA stuft Glyphosat als nicht krebserregend ein

Der ECHA-Ausschuss für Risikobewertung (RAC) ist zu dem Schluss gekommen, die aktuelle Einstufung von Glyphosat aufrechtzuerhalten. Grund dafür ist die Tatsache, dass die vorliegenden wissenschaftlichen Belege nicht die entsprechenden Kriterien erfüllen um Glyphosat als karzinogen, mutagen, oder als fortpflanzungsgefährdend zu klassifizieren.